Tender description

Rahmenvertrag über IT-Schulungen für die eGrundakte, die Fachanwendungen (z. B. FOLIA, AUREG, EUREKA-Fach, eJuVa und EGVP), forumSTAR sowie IT-Grundlagen mit Justizbezug für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gerichte, Staatsanwaltschaften und Justizvollzugsanstalten in Schleswig-Holstein ab dem 20.4.2019 für 2 Jahre mit der Option auf 2 weitere Jahre



Verfahren

The procurement involves the establishment of a framework agreement
ja
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen
ja
Notice number in the OJ S
2018/S 243-555855
Type of contest
Open

Weitere Angaben

Precise information on deadline(s) for review procedures

Der Auftraggeber weist auf § 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) hin. Dieser lautet:

㤠160 GWB Einleitung, Antrag.

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.“

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Schleswig-Holstein

Düsternbrooker Weg 94

Kiel

24105

+49 4319884640

[email protected]

+49 4319884702

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
2019-02-11
Zusätzliche Angaben

Zur Teilnahme an der Kommunikation mit der Vergabestelle sind eine Registrierung des interessierten Unternehmens (siehe Seite 2) sowie die Einrichtung mindestens einer Benutzerkennung in der eVergabe-Software erforderlich. Zur Kommunikation im Vergabeverfahren sowie zur Teilnahmeantrags- /Angebotserstellung und -einreichung können vom Bewerber/Bieter mehrere Benutzerkennungen verwendet werden. Der Bewerber/Bieter ist dafür verantwortlich, dass die Stammdaten und insbesondere die E-Mail-Adresse der Benutzerkennungen aktuell gehalten werden.

Die Vergabestelle weist darauf hin, dass aus technischen Gründen im laufenden Vergabeverfahren E-Mail-Benachrichtigungen über eingehende Mitteilungen der Vergabestelle ausschließlich an die E-Mail-Adresse der Benutzerkennung gesendet werden, die die Bearbeitung des Angebotes/des Teilnahmeantrages erstmalig initiiert hat. Der Bewerber / Bieter hat daher dafür Sorge zu tragen, dass die Kenntnisnahme und Bearbeitung eingehender Nachrichten jederzeit sichergestellt ist.

Sämtliche Kommunikation im Rahmen des Vergabeverfahrens findet ausschließlich in deutscher Sprache über den Bieterassistenten (Abschnitt „Nachrichten“) statt.

Verstöße gegen diese Kommunikationsregel (z. B. telefonische Kontaktaufnahmen) können als Verletzung vergaberechtlicher Grundsätze bewertet werden (Wettbewerbsprinzip, Gleichbehandlungs- und Transparenzgebot) und zum Ausschluss aus dem Verfahren führen.

Im Einzelfall können durch die Vergabestelle auch andere elektronische Mittel (z. B. E-Mail über die in der Auftragsbekanntmachung angegebene Kontaktadresse) zur Kommunikation genutzt werden. In diesem Fall wird die Vergabestelle Nachrichten ebenfalls an die im Vergabeverfahren bekannte E-Mail-Adresse des Bewerbers/Bieters (s. o.) senden.

Für den Teilnahmeantrag/das Angebot sind nur die von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen zu verwenden.

Dem Bewerber obliegt die Pflicht zur Vollständigkeitsprüfung der Vergabeunterlagen gemäß beigefügter Checkliste. Nachteile, die sich daraus ergeben, dass ein Teilnahmeantrag/Angebot auf Grundlage unvollständiger Unterlagen abgegeben wurde, gehen zu Lasten des Bewerbers/Bieters.

Erkennt ein Bewerber Fehler/Unklarheiten/Widersprüche o. ä. in den Teilnahmeunterlagen oder bestehen hinsichtlich der Ausführung der Leistung Bedenken, so ist er verpflichtet, darauf in Form von Bewerberfragen hinzuweisen. Tut er dies trotz Erkennens oder Erkennenmüssens nicht, so gehen daraus resultierende Nachteile zu seinen Lasten.

Bewerberfragen sind im Rahmen eines Fragen- und Antwortenforums bis zu dem in der Projektinformation als ‚Schluss Frageforum‘ bezeichneten Termin im Abschnitt Nachrichten des Bieterassistenten jeweils einzeln über die „Senden“ Funktion einzureichen. Das Einreichen von Fragen durch Beifügung von Anlagen mit einer Zusammenstellung von Fragen ist zu unterlassen. Die Vergabestelle bittet ferner darum, jede Frage eingangs mit einem Betreff zu versehen, aus dem ersichtlich ist, auf welchen Teil der Vergabeunterlagen sich die Frage bezieht (z. B. Teil A –Teilnahmeunterlage).

Ist bereits jetzt oder wird im Laufe des Vergabeverfahrens die Eröffnung des Insolvenzverfahrens oder eines vergleichbaren gesetzlichen Verfahrens über das Vermögen des Bewerbers eröffnet oder beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt, oder befindet sich der Bewerber bereits jetzt oder im Laufe des Vergabeverfahrens in Liquidation oder stellt er seine Tätigkeit ein, so ist dies unverzüglich mitzuteilen.

Ebenso mitzuteilen ist jeder Umstand, der eine/mehrere Erklärung/en des Teilnahmeantrages nachträglich in Frage stellt.

Main CPV code 79632000

Award details

This tender awarded a total of EUR 0 to 0 companies.

See details of each winning bid and its value in the lot section below...

Bidding deadline

13 Feb 2019

0 days remaining

Total estimated value

EUR 1

Locations

Deutschland, Kiel

LOTS ASSOCIATED WITH THIS TENDER

Value

EUR 1

Es soll ein Rahmenvertrag über die Erbringung von Schulungsleistungen für die Fachanwendungen elektronische Grundakte (eGrundakte), FOLIA/elektronisches Grundbuch (EGB), automatisiertes Registerverfahren (AUREG), EUREKA-Fach (Fachverfahren im Bereich Sozial-, Verwaltungs- und Finanzgerichtsbarkeit), forumSTAR, elektronische Justiz- und Verwaltungsakte (eJuVa), elektronisches Gerichts- und Verwaltungspostfach (EGVP) und die IT-Grundlagen (siehe unverbindliche Anlage „Übersicht Kurse“) mit Justizbezug für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gerichte, Staatsanwaltschaften und Justizvollzugsanstalten geschlossen werden. Hinzu kommen die Schulungen für das Rollout zur Einführung der elektronischen Gerichtsakte (eGerichtsakte) in der Arbeitsgerichtsbarkeit und das Rollout „Elektronische Verwaltungsakte“. Für die Schulungen sollen Pauschalpreise pro Schulungstag festgelegt werden.

Geschult werden soll in den justizeigenen Schulungsräumen Amtsgericht Flensburg (AG FL), Amtsgericht Schleswig (AG SL), Amtsgericht Neumünster (AG NMS), Amtsgericht Itzehoe (AG IZ), Landgericht Kiel (LG KI), Landgericht Lübeck (LG HL), Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung (MJEVG)und evtl. weitere noch einzurichtende Schulungsräume in den Fachgerichten. Coachings direkt am Arbeitsplatz in den schleswig-holsteinischen Gerichtsstandorten müssen möglich sein.

Stattfinden werden Ein- und Mehrtagesschulungen mit voraussichtlich 8 – 10 Teilnehmern, die in der Regel von einem Dozenten geschult werden; in Einzelfällen können die Schulungen aber auch einen Umfang von ca. 30 Personen erreichen. Es können gleichzeitig bis zu fünf parallele Schulungen zum selben Thema stattfinden.

Die Schulungsunterlagen sollen vom Bieter bzw. in Zusammenarbeit Bieter/MJEVG erstellt werden. Das zukünftige Nutzungsrecht der Schulungsunterlagen liegt sowohl beim Auftraggeber als auch beim Auftragnehmer.

Es handelt sich im Jahr 2019 um voraussichtlich 508 Tage und 2020 um voraussichtlich 581 Tage für die Schulungen im Bereich der Fachanwendungen und IT-Grundlagen. In den Jahren 2021 und 2022 erhöht sich der Bedarf auf voraussichtlich 619 bzw. 659 Tage pro Jahr (siehe unverbindliche Anlage „Übersicht Kurse“).

Für die Jahre 2019 bis 2022 bedeutet dies ein Gesamtaufkommen an Schulungstagen von voraussichtlich 2 267.

Es handelt sich bei den angegebenen Größenordnungen um Schätzmengen, da der Verlauf der einzelnen Projekte nicht im Detail vorherzusehen ist. Es können Mehr- oder Mindermengen auftreten; für das MJEVG besteht keine Abnahmepflicht in der o. g. Größenordnung.

Es wird erwartet, dass auf den Schulungsbedarf aus der Justiz flexibel reagiert werden kann; Kurse können wegen Teilnehmermangel kurzfristig abgesagt werden bzw. zu einigen Themen werden Zusatzkurse angeboten werden müssen.

Award criteria

Qualität

70 %

30 %

Main site or place of performance

Kiel bzw. Schleswig-Holstein

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