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Tender description

Regenerative Heizwärmeversorgung ausgewählter Gebäude der Samtgemeinde Fürstenau.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien

Einzureichende Unterlagen:

— Referenzen (mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen): Die Teilnahmeunterlagen enthalten im Ordner „Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente“ den Vordruck „Referenzblatt Nahwärme“.

Es sind 2 Referenzobjekte je Leistungsbereich (Planung/Bau und Betrieb) aufzuführen, deren Auswahl sich zur Beurteilung der fachlichen Eignung insbesondere der Fachkunde und Erfahrung an der Vergleichbarkeit zur gestellten Aufgabe eignen sollte.

Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen

1. Nichtbestehen von Ausschlussgründen gem. § 123 Abs. 1-3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB),

2. Nichtbestehen von Ausschlussgründen gem. § 123 Abs. 4 und § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB.

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien

Einzureichende Unterlagen:

— Versicherungsnachweis (mit dem Teilnahmeantrag mittels Dritterklärung vorzulegen): Zur Absicherung von Ersatzansprüchen des AG, hat der AN eine Berufshaftpflichtversicherung mit den folgenden Mindestdeckungen nachzuweisen:

—— für Personenschäden 3 Mio. EUR;

—— für sonstige Schäden, Sach- und Vermögensschäden 1 Mio. EUR.



Verfahren

The contracting authority reserves the right to award the contract on the basis of the initial tenders without conducting negotiations
ja
Tag
2020-08-12
Verfahrensart
ja
Date of dispatch of invitations to tender or to participate to selected candidates
2020-08-26
Languages in which projects or requests to participate may be drawn up
DE
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen
nein
Ortszeit
11:00

Weitere Angaben

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Auf der Hude 2

Lüneburg

21339

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
2020-07-10
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag
nein
Zusätzliche Angaben

Enthalten die Teilnahme-/Vergabeunterlagen nach Auffassung der Bewerber/Bieter Unklarheiten, Unvollständigkeiten oder Fehler, so haben diese unverzüglich die Vergabestelle vor Angebotsabgabe in Textform darauf hinzuweisen.

Die Kommunikation erfolgt gem. § 9 VgV grundsätzlich über elektronische Mittel. Eine mündliche Kommunikation u. a. über die Vergabeunterlagen ist nicht gestattet.

Bewerber-/Bieterfragen sind bis spätestens 29.7.2020 (für den Teilnahmewettbewerb) bzw. 11.9.2020 (für die Angebotsphase) ausschließlich an die Zentrale Vergabestelle des Landkreises Osnabrück über die Vergabeplattform „vergabe.Niedersachsen“ zu richten.

Die Abgabe eines Teilnahmeantrages/Angebotes per E-Mail oder über eine Nachricht an die Vergabestelle im Bereich „Kommunikation“ der Vergabeplattform ist nicht zulässig!

Für die Erstellung der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen werden Kosten gem. § 77 VgV nicht erstattet.

Information über die Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten nach Art. 13 Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO):

Sofern Sie in diesem Vergabeverfahren personenbezogene Daten wie beispielsweise Namen, Vornamen oder Kontaktdaten Ihrer Mitarbeiter*innen angeben, werden diese durch die Zentrale Vergabestelle des Landkreises Osnabrück erhoben, verarbeitet und gespeichert.

Die Erhebung der personenbezogenen Daten dient ausschließlich dem Zweck der Durchführung des Vergabeverfahrens. Es erfolgt keine Weitergabe der Daten an Dritte.

Im Falle der Zuschlagserteilung werden die übermittelten Daten über die Dauer des Vergabeverfahrens hinaus mit den Vergabeunterlagen als zahlungsbegründende Unterlagen für eine Dauer von 10 Jahren gespeichert.

Weitere Informationen zur Datenverarbeitung und Datensicherheit erhalten Sie auf der Homepage des Landkreises Osnabrück unter www.landkreis-osnabrueck.de/information-dsgvo.

Bekanntmachungs-ID: CXTBYYDYYP0

Precise information on deadline(s) for review procedures

Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis Nr. 4 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. Juni 2013 (BGBl. I S. 1750, 3245), zuletzt geändert durch Art. 220 der Verordnung vom 19. Juni 2020 (BGBl. I S. 1328), hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin.

§ 160 Abs. 3 GWB lautet:

Der Antrag [auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens] ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Die Vergabestelle weist insbesondere darauf hin, dass ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrensgemäß § 160 Abs. 3 S.1 Nr. 4 GWB unzulässig ist, wenn nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen (Nichtabhilfeentscheidung), mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.

Die Vergabestelle wird gemäß § 134 GWB die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, hiervon vor Zuschlagserteilung nach Maßgabe des § 134 GWB informieren. Bei schriftlicher Information darf der Vertrag erst 15 Kalendertage, bei Information auf elektronischem Weg oder per Telefax erst 10 Kalendertage nach Absendung der Information geschlossen werden (§ 134 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber, § 134 GWB.

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Auf der Hude 2

Lüneburg

21339

Main CPV code 09320000

Bidding information

Bidding deadline

12 Aug 2020

0 days remaining

Total estimated value

Not specified

Locations

Deutschland, Osnabrück

LOTS ASSOCIATED WITH THIS TENDER

Value

EUR Not specified

Die Samtgemeinde Fürstenau möchte einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Aktuell notwendige Erneuerungsinvestitionen von Heizungsanlagen in kommunalen Liegenschaften bieten eine Möglichkeit, auf CO2-neutrale und damit erneuerbare Technologien umzustellen. Die politischen Gremien haben sich dabei auch offen für ein regeneratives Nahwärmenetz ausgesprochen.

Leistungsgegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Gewährleistung der Wärmeversorgung von 5 Gebäuden der Samtgemeinde Fürstenau unterschiedlicher Nutzung (Schule, Verwaltung, Sporthalle) über die nächsten 20 Jahre. Dies beinhaltet:

— die technische Konzeptionierung (Planung);

— die Umsetzung (Bau und Errichtung);

— die Finanzierung und

— den Betrieb der Wärmeversorgung inklusive Gewährleistung der Versorgungssicherheit (Betrieb und Wärmelieferung).

Objective criteria for choosing the limited number of candidates

Eine Bewertung der Teilnahmeanträge erfolgt anhand der folgenden 4 Hauptkriterien:

— Unternehmen (25 %);

— Projektierungskompetenzen (25 %);

— Betreiberkompetenzen (25 %);

— Innovation und Umwelt (25 %).

Die drei Bewerber mit der besten Bewertung werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.

Envisaged number of candidates

3

Main site or place of performance

49584 Fürstenau

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